Institutionelle Angelegenheiten

Covid-19: Maßnahmen in unserer Region – 2020

Die Corona-Pandemie beeinträchtig in besonderer Weise das Leben in unserer deutsch-französischen Grenzregion. Wir informieren Sie über den aktuellen Stand der Dinge beiderseits des Rheins (aktualisiert am: 02.06.2020)

 

Informationen zur Einreise nach Frankreich und nach Deutschland :

Auf Beschluss der deutschen und französischen Innenministerien wurden vorrübergehend Kontrollen an der deutsch-französischen Grenze eingeführt. Die Grenzkontrollen zwischen Deutschland und Frankreich werden in beide Richtungen bis zum 15. Juni 2020 aufrechterhalten. Jedoch wurden vom deutschen Bundesinnenministerium Erleichterungen für den grenzüberschreitenden Verkehr erlassen:

Ab dem 16. Mai 2020 öffnen auch im Eurodistrikt Strasbourg-Ortenau wieder alle deutsch-französischen Grenzübergänge. Die Grenze kann dann an jeder Stelle überschritten werden. Zudem erfolgen die bundespolizeiseitigen Kontrollmaßnahmen nunmehr risikobasiert, anlassbezogen, flexibel und stichprobenartig. Der Grenzverkehr ist weiterhin beschränkt. Berufspendler und der Transport von Warenverkehr dürfen die Grenze weiterhin passieren. Bescheinigungen müssen nach wie vor mitgeführt werden.

HIER eine Übersicht der Lockerungen für die Einreise nach Deutschland.

 

Um von Frankreich nach Deutschland einzureisen, müssen folgende Papiere mitgeführt werden:

Um von Deutschland nach Frankreich einzureisen, müssen folgende Papiere mitgeführt werden:

  • Ausweis / Reisepass

  • Justificatif de déplacement professionnel: Berufspendler benötigen die französische Bescheinigung über die Anreise zum Arbeitsplatz, die ebenfalls einmalig vom Arbeitgeber auszufüllen ist. 

  • Attestation déplacement international: Personen, die nach Frankreich einreisen möchten, müssen das internationale Einreiseformular und zu dem einen Nachweis über ihren französischen Wohnsitz mit sich führen. 

  • Selbstdeklaration, dass keine Symptome einer Coronavirus-Erkrankung vorliegen. 

Deutsch-französische Selbstdeklaration :

Zur Erleichterung der Einreise ins Nachbarland und der Rückkehr ins Heimatland ist mittlerweile auch eine einheitliche deutsch-französische Selbstdeklaration zum Grenzübertritt verfügbar. Die bereits existierenden nationalen Formulare bleiben in Kraft und können weiterhin benutzt werden.

 

Weiterführende Links zu den Einreisebestimmungen:

HIER Informationen zu den allgemeinen Regelungen für eine Einreise nach Deutschland (FAQ der Bundespolizei in deutscher Sprache):

HIER Informationen zu den allgemeinen Regelungen für eine Einreise nach Frankreich (in französischer Sprache) :

HIER Die Seite des französischen Innenministeriums mit den verschiedenen Einreisedokumenten (französischer Sprache) 

 

Informationen zum (Grenz)Transport

Die Tramlinie D fährt seit dem 26. Mai 2020 wieder nach Kehl. Endhaltestelle ist Kehl Bahnhof. 

Der grenzüberschreitende Zugverkehr fährt mit zeitlichen Einschränkungen (aktuelle Fahrpläne bei der SWEG). Auch hier kontrolliert die Bundespolizei und Berufspendler müssen den entsprechenden Nachweis über ihren Status mit sich führen.

Der Eurodistrikt-Bus ‚Erstein-Lahr‘ für grenzüberschreitende Arbeitnehmer fährt seit dem 4. Mai 2020 wieder. Die Fahrtzeiten wurden entsprechend der aktuellen Situation leicht angepasst. Alle Informationen dazu in unserem Bus-Artikel, HIER

Die Rheinfähre Rhénanus zwischen Kappel und Rhinau fährt zur Zeit nicht aufgrund von Wartungsarbeiten. 

HIER eine Übersicht zur deutschen und französischen ÖPNV-Situation im Eurodistrikt Strasbourg-Ortenau.

 

Lockerungen der Ausgangsbeschränkungen

Seit dem 11. Mai 2020 gelten weitere Lockerungen der Corona-Verordnungen in Deutschland und Frankreich.

In Deutschland: In Deutschland und insbesondere in Baden-Württemberg gibt es keine Ausgangsbeschränkungen. Das Tragen einer Maske im öffentlichen Raum ist Pflicht.

In Frankreich: Frankreich ist in Anlehnung an die regionalen Infektionszahlen, die Auslastung der Beatmungsgeräte auf den Intensivstationen und die jeweiligen Testkapazitäten in die Zonen grün und rot unterteilt, in denen unterschiedlich strenge Auflagen gelten. Die Auflagen in den roten Zonen sind strikter als in den grünen Zonen. Die Region Grand Est gehört aktuell zu den roten Zonen.

Die französische Ausgangssperre ist aufgehoben, wodurch die zuvor benötigte „Attestation de Déplacement Dérogatoire“ entfällt. Für Reisen innerhalb des Départements in dem sich der eigene Wohnsitz befindet, gibt es keine Beschränkungen. Wird das Département jedoch verlassen, darf der Zielort maximal 100 km Luftlinie vom eigenen Wohnsitz entfernt liegen. Grundsätzlich gilt: ein Nachweis über den eigenen Wohnsitz sollte mitgeführt werden.

Eine Maskenpflicht gilt nur für den öffentlichen Nahverkehr und Fernverkehr, auch darüber hinaus wird das Tragen einer Maske empfohlen.

 

Weiterführende Links zu den Lockerungen:

HIER die Webseite der Landesregierung Baden-Württemberg mit aktuellen Informationen zu den baden-württembergischen Corona-Maßnahmen:

HIER die Webseite der französischen Regierung mit aktuellen Informationen zu den nationalen Corona-Maßnahmen:

HIER die Webseite der französischen Regierung mit einer Karte der Zonenaufteilung:

 

Weiterführende Informationen für Grenzgänger

Insbesondere für Grenzgänger stellen sich aufgrund der aktuellen Situation Fragen zu Bereichen wie Arbeitsrecht, Sozialversicherung, Besteuerung usw. Die verschiedenen grenzüberschreitenden Einrichtungen unserer Region geben hierzu auf ihren Internetseiten Auskunft:

HIER die Webseite des Grenzgängernetzwerks Frontaliers Grand Est

HIER die Webseite des Zentrums für Europäischen Verbraucherschutz e.V.

HIER die Webseite der Infobest – Informationen für Grenzgänger Schweiz, Deutschland, Frankreich

 

Unterstützungen für die Wirtschaft

Auch in unserer Region wurden beiderseits des Rheins verschiedene Förderprogramme und Hilfspakete zur Unterstützung der wirtschaftlichen Akteure bereitgestellt. Eine gute Übersicht bieten:

HIER die IHK Südlicher Oberrhein

HIER die CCI Alsace Eurométropole

HIER die Wirtschaftsregion Ortenau

HIER das Land Baden-Württemberg

HIER die Region Grand Est

aktuell

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