Soziales

MARGE – Eingliederung benachteiligter Quartiere im Oberrheingebiet

Am Montag, den 3. April 2017, fand in Straßburg die offizielle Auftaktveranstaltung des grenzüberschreitenden Projekts « MARGE – Eingliederung benachteiligter Quartiere im Oberrheingebiet » mit französischen, deutschen und schweizerischen Akteuren aus Politik und Sozialer Arbeit statt.

Gefördert von dem europäischen Programm INTERREG V sowie Schweizer Bundes- und kantonalen Mitteln, ist das trinationale Kooperationsprojekt MARGE das erste seiner Art im Oberrheingebiet, das die Thematik der sozialen Stadtentwicklung mit ihren entsprechenden Programmen anhand ausgewählter Quartiere grenzüberschreitend erforschend behandelt.

Innerhalb der nächsten drei Jahre zielt MARGE explizit darauf ab, in grenzüberschreitender Perspektive ähnliche Herausforderungen und Schwierigkeiten zu thematisieren, die sich in den Quartieren zeigen, um darauf aufbauend neue Formen der Zusammenarbeit aller betroffenen Interessengruppen aus Politik, Verwaltung und Sozialer Arbeit zu initiieren. Das Projekt umfasst die französischen Quartiere Meinau-Neuhof und Port du Rhin in Straßburg sowie die Stadt Saverne, die deutschen Quartiere Kehl-Kreuzmatt, Freiburg-Haslach und Freiburg-Weingarten und auf Schweizer Seite das Quartier Klybeck-Kleinhüningen sowie die Kommunen Pratteln und Suhr.

Projektträger sind die Hochschule für Soziale Arbeit ESTES aus Straßburg, die Katholische Hochschule Freiburg und die Hochschule für Soziale Arbeit der Fachhochschule Nordwestschweiz. Der Eurodistrikt Strasbourg-Ortenau hat die Organisation der Auftaktveranstaltung unterstützt.

Ziel des Projekts ist somit ein gegenseitiges Kennenlernen und einen Austausch von Methoden und Praktiken anzuregen um im Sinne einer sozialen Stadtentwicklung in grenzüberschreitender Perspektive auf lange Sicht eine stärkere Zusammenarbeit und ein Zusammenrücken der Akteure im Oberrheingebiet zu initiieren.

Konkret fokussiert das Projekt zwischen 2017 und 2019 drei Handlungsachsen:

  • Einen regelmäßigen Austausch der betroffenen Akteure (Programmverantwortliche der sozialen Stadtentwicklungsprogramme, Fachleute der sozialen Integration vor Ort in den Quartieren, Forschungs- und Lehrpersonal der drei beteiligten Hochschulen)
  • Die Erfassung und Dokumentation innovativer good practice-Beispiele sowie der Transfer innovativer Maßnahmen in je ein anderes Quartier
  • Die Entwicklung eines trinationalen Weiterentwicklungsangebots im Bereich Sozialer Stadtentwicklung zur Förderung grenzüberschreitender Kompetenzen in diesem Bereich .

Das Gesamtbudget des Projekts beläuft sich auf 1.366.321 € für drei Jahre.

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