Gesundheit

Gesundheit ohne Grenzen am Oberrhein - 2020

Das INTERREG-Projekt "Gesundheit ohne Grenzen am Oberrhein" wurde 2019 ins Leben gerufen und wird von TRISAN, dem trinationalen Kompetenzzentrum im Bereich Gesundheit, angebunden an das Euro-Institut, getragen. Ziel dieses neuen INTERREG-Projekts ist es, die grenzüberschreitende Gesundheitsversorgung am Oberrhein durch konkrete Maßnahmen, z.B. in den Bereichen Patientenmobilität und Pflegepersonalmangel, zu fördern. Zu diesem Zweck bringt das Projekt rund dreißig schweizerische, deutsche oder französische Akteure aus Gesundheitsbehörden, lokalen Einrichtungen und den Eurodistrikten zusammen. Diese Wahl beruht auf einer Beobachtung des ersten TRISAN-Projekts: Es ist wichtig, die Akteure auf lokaler Ebene einzubinden, um die lokale Gesundheitsversorgung zu entwickeln.

Konkret sieht das Projekt "Gesundheit ohne Grenzen am Oberrhein" eine Bestandsaufnahme der möglichen Zusammenarbeit, die Vernetzung von Gesundheitsbehörden und von Fachleuten, die Untersuchung der Patientenmobilität und ein epidemiologisches Kooperationsprotokoll vor.

Im Zusammenhang mit der Corona-Pandemie erwies sich dieses Projekt als noch relevanter und notwendiger. Sollte es zu einer neuen Krise dieser Art kommen, wäre es sinnvoll, wenn die drei angrenzenden Länder sich auf einen gemeinsamen "Pandemieplan" für eine engere Zusammenarbeit einigen würden. Infolgedessen wird die Gesundheitskrise in die ursprünglich geplanten Aktionen integriert und das Projekt, das bis Ende 2022 abgeschlossen werden sollte, höchstwahrscheinlich verlängert. Die Gespräche zu diesen Themen sind im Gange.

 

(c)TRISAN