Gesundheit

Die Gesundheit ist ein Thema, das jeden betrifft. Dementsprechend stellt sie auch für den Eurodistrikt ein besonders wichtiges Handlungsfeld dar. Mit dem langfristigen Ziel, eine Pilotregion für den Zugang zu grenzüberschreitenden medizinischen Leistungen (PZGML) zu werden, wird der Eurodistrikt seiner Bestimmung gerecht, eine Vorreiterrolle in Europa einzunehmen.

Die Studie zur Schaffung solch einer Pilotregion hat zum Ziel, Projekten der deutsch-französischen Zusammenarbeit im Bereich der Gesundheitsversorgung neue Impulse zu geben sowie den Einwohnern des Eurodistrikts den Zugang zu medizinischen Leistungen im Nachbarland zu erleichtern.

Zusammen mit dem Zentrum für Europäischen Verbraucherschutz (ZEV) hat der Eurodistrikt aufgezeigt, dass sich das französische und deutsche Gesundheitssystem in unserer Grenzregion sinnvoll ergänzen könnten. Doch es wurden nicht nur potenzielle Kooperationsbereiche identifiziert, sondern auch die Hürden, die Patienten auf der jeweils anderen Seite des Rheins bisher überwinden müssen. 

Ein gelungenes Beispiel für die praktizierte grenzüberschreitende Kooperation im Gesundheitswesen ist die in Kehl angesiedelte Praxis für Suchtmedizin. Seit September 2013 wird hier auf deutschem Boden nach dem französischen Modell der Mikrostruktur und mit deutsch-französischem Personal gearbeitet. Ein interdisziplinäres Team aus einem Arzt, einem Sozialarbeiter und einem Psychologen begleiten die Patienten. Der Eurodistrikt unterstützt dieses Projekt mit einer dreijähriger Förderung in Höhe von 150 000 €.

Bereits seit längerer Zeit arbeiten die Notfallmediziner in der Ortenau eng mit ihren französischen Kollegen in Straßburg zusammen. Da Notfälle keine Grenzen kennen, fliegt der Straßburger Rettungshubschrauber "Dragon 67" auch über den Rhein nach Deutschland, um Menschen in Not zu retten.

Foto: Thierry Suzan/ CUS

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