Bildung & Zweiprachigkeit

Mit dem Spiel "Weltenbummler" den Oberrhein entdecken - 2017

Das pädagogische Onlinespiel „Der Weltenbummler“ für Kinder ab 9 Jahren soll das spielerische Entdecken des Eurodistriktes und des ganzen Oberrheingebietes ermöglichen.

Die grenzregion spielerisch entdecken

Im Spiel reisen die Spieler durch die Oberrheinregion, die in die vier Eurodistrikte unterteilt ist. In einer Stadt oder einem Ort angekommen, müssen kleine Rätsel oder Aufgaben zu diesem Ort, seiner Geschichte oder Kultur gelöst werden. Anreize sorgen dafür, dass die Spieler diese Aufgaben möglichst in der Fremdsprache lösen; aber auch diejenigen, deren Französischkenntnisse dafür nicht ausreichen, können das Spiel nutzen und so ihrem Nachbarn ein Stück näher kommen.
 
Das Besondere an dem Projekt ist, dass die Kinder selbst in die Weiterentwicklung des Spiels eingebunden werden und dies in grenzüberschreitenden Klassenbegegnungen realisieren können. In der Tat ist die Anzahl der Aufgaben im Spiel zunächst begrenzt, um dann nach und nach von den Nutzern erweitert zu werden. Hierzu werden einige Klassenbegegnungen finanziert, in denen die Schüler gemeinsam neue Aufgaben erstellen können, die dann ins Spiel integriert werden. So findet auch der direkte Austausch statt.

Grenzüberschreitende Projektpartnerschaft

Das Projekt wird mit dem Eurodistrikt PAMINA, dem Eurodistrict – Region Freiburg / Centre et Sud Alsace (vertreten durch den Landkreis Breisgau-Hochschwarzwald), dem Trinationalen Eurodistrikt Basel und weiteren Partnern am Oberrhein, darunter das Ministerium für Bildung Rheinland-Pfalz, realisiert. Canopé gehört zur elsässischen Schulbehörde und erstellt das pädagogische Onlinespiel. Die Konzeption erfolgte dabei gemeinsam mit einigen Lehrkräften, pädagogischen Beratern und Mitarbeitern der Schulbehörden – und auch die Schüler wurden nicht vergessen.
 
Im Rahmen des Interreg V-A Oberrhein Programms wird das Projekt inklusive des Erstellens des pädagogischen Spieles und der grenzüberschreitenden Klassenbegegnungen zu knapp 60% mit Geldern aus dem Europäischen Fonds für Regionale Entwicklung (EFRE) finanziert.